PaleoTax
Datenbanksystem für Paläontologen und Biologen
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Handbuch Version 2.4
 


PalCol - Strukturerweiterung


Schnelleinstieg

Information
PaleoTax ist gegenwärtig ungeeignet, Sammlungsmaterial zu erfassen. Zwar ist es möglich, Probestücke (z.B. Typusexemplare) mit Sammlung und Sammlungsnummer einzugeben, aber eine klassische Sammlungsadministration ist gegenwärtig nicht möglich.
PalCol ist eine Strukturerweiterung zu PaleoTax und bietet zusätzlich zu dem Komfort, den PaleoTax bietet, die notwendigen Strukturen, um eine paläontologische Sammlung zu verwalten.
Dabei wird die PalCol-Struktur standardmäßig exklusiv genutzt, d.h. alle nicht notwendigen PaleoTax-Strukturelemente sind unsichtbar. Zukünftig kann die PalCol Struktur zusätzlich zu der PaleoTax Struktur verwendet werden. In diesem Fall können PaleoTax Daten und PalCol Daten parallel verwaltet werden.
Um dies realisieren zu können, werden zusätzlich Dateien eingefügt, und bestehende Dateien erweitert. Die Struktur lehnt sich an die Mitte der 90er Jahre entwickelte PalCol Struktur an. Aus diesem Grund wird auch ein Datenimport der PalCol 1.x - Daten kein Problem darstellen.


Die Administration einer Sammlung ist ab Januar 2006 möglich.
Die neue Struktur und die Benutzeroberfläche des Windows-Programms wird hier schrittweise vorgestellt (siehe unten).
Natürlich wird es möglich sein, einmal erfaßte Daten auch wieder auszugeben. Normalerweise erfolgt der Export der Daten nach RTF unter der Verwendung von Formatvorlagen (natürlich mit KAPITÄLCHEN). Der Benutzer kann also entweder die Formatvorlagen, die von PaleoTax/PalCol genutzt werden, selber ändern, oder die Formatvorlagen in der Textverarbeitung modifizieren, mit der er die RTF Datei öffnet.
Natürlich können die Daten auch nach HTML exportiert werden (vergleichbar zur Ausgabe der Daten mit PaleoTax). Es ist in bescheidenem Maße auch möglich, Daten aus Fremdapplikationen zu importieren. Voraussetzung ist, dass diese Daten in einem sauberen, veröffentlichten Format vorliegen, das sich ohne Probleme nach ASCII wandeln läßt (also z.B. XLS, ACC, DOC).
Das Programm PaleoTax wie auch die Strukturerweiterung werden bis auf weiteres kostenfrei erhältlich sein. Ein Handbuch wird als PDF - Datei bereit gestellt.

Bitte sehen Sie unbedingt auf der Anwenderseite nach, da dort die aktuellsten Informationen bereit gestellt werden und benutzen Sie auch die PalCol-FAQ (Antworten auf oft gestellte Fragen).


Die Erfassungsmaske "Probestücke"


Das wirklich Neue in der Erfassungsmaske ist die Auslagerung der Taxonomie: einem wie auch immer gearteten "Exemplar" können verschiedene Taxa zugeordnet werden. Ein Geschiebeblock, der als Gesamtheit oder in mehreren Teilstücken vorliegt, enthält naturgemäß Fossilien verschiedener Arten, und dem wurde jetzt Rechnung getragen.
Anders gestaltet wurden die Lokalitäten und die Stratigraphie. Letztere wurde direkt dem Fundort beigegeben. Das mag Geschiebesammlern mit Recht wenig geeignet erscheinen; man könnte also darüber nachdenken, für die Geschiebe ein extra Feld für das Alter in der Datenbank der Sammlungsstücke zu ermöglichen (z.B. unterhalb des Geschiebetyps ist noch Platz). Die Art des Geschiebes und ein damit verknüpftes Alter reicht da wohl nicht aus, denn es kann ja sein, ein Sammler findet ein unbekanntes Geschiebe, das sich aber auf der Basis der darin enthaltenen Ammoniten oder Belemniten relativ genau datieren läßt. Da möchten wir aber noch ein wenig auf das Echo der Nutzer warten. Das Schöne an PaleoTax/PalCol ist nämlich, dass Struktur und Programm zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Wenn die Struktur geändert wird, erfährt das Programm gar nichts davon und es muss darin nichts modifiziert werden (das ist der Vorteil einer eigenen Datenbankmaschine).
Neu mag auch sein, dass jedem Stück nun auch Literaturdaten und beliebig viele Abbildungen zugeordnet werden können.
Die grünen Felder übrigens sind Daten, die in anderen Datenbanken gespeichert werden.


Die Erfassungsmaske "Taxonomie"


Das wird den bisherigen Anwendern von PalCol schon bekannter vorkommen ... und an der Funktionalität hat sich auch nichts geändert. Geändert hat sich (wenn auch noch nicht so richtig fertig), dass eine Bestimmung abweichende Meinungen zuläßt.

Gestalterisch sind wir da auch noch nicht am Ende; es geht primär um die Funktionalität, danach folgt die Kosmetik.


© Hannes Löser, Hermosillo, Sonora, México.
Aktualisiert : 13.01.2016.